Offener Brief an den Magistrat der Stadt Bad König

Offener Brief von H.P. Ries

von Michael Dobler

Die vielen Anfragen, die ich an die Stadt Bad König gerichtet habe, die alle für die Öffentlichkeit von Bedeutung sind, wurden nicht beantwortet. Deshalb stelle ich Fragen in der Öffentlichkeit an den Magistrat der Stadt.

„Warum führen Sie (der Magistrat der Stadt) eine Einbahnstraße an den „Seen“ ein, ohne eine Unfallstatistik vorweisen zu können , die zwingend notwendig ist laut STVO“?

Nun, ich sage es Ihnen:

„nachdem die Polizei den Datenschutz vorgeschoben hatte, obwohl ich nur die Anzahl erfragte, antworteten Sie aus  Prinzip nicht“.

Es wäre ein leichtes gewesen, die Wahrheit zu sagen, dass es keine Unfallstatistik gibt, die man zugrunde legen kann. Nehmen Sie den hessischen Unfallatlas zur Hand, und Sie stellen fest, dass es seit 2016 nur einen Unfall gab, ohne Fußgängerbeteiligung. Dieser Unfall geschah am 11.11. 2021 mit Fahrerflucht, (Fastnachtszeitanfang, vielleicht Alkohol).
Also kann hier nicht von einer Unfallstatistik die Rede sein.

1. Frage:

Der Landrat teilte mir mit, dass der Gehweg nach der Verlegung der Glasfaserleitung hergerichtet wird, um den Fußgängern sicheres Gehen zu ermöglichen. Fördergelder stehen bereit, wenn die Herrichtung des Gehwegs politisch gewollt wäre, ebenfalls Nachricht aus Erbach.

Auch diese Antwort kann ich bejahen durch Bekenntnis des ersten Stadtrates an mich.

2. Frage:

Die nur Sie (der Magistrat) beantworten können, und die Steuerzahler nur vermuten.

Wer kommt für die Kosten auf, die für die Instandsetzung der Kurparkwege, die seit drei  Jahren anfallen, nachdem das“Weihnachtsevent“ beendet war?

Da kommen schon mal 20 Tonnen Material zusammen, laut Auskunft vom Bauhof vor zwei Jahren.

3. Frage:

Was gedenken Sie zu tun, den Seitenstreifen zu entfernen, der laut Aussage der Rollator und Rollstuhlnutzer gefährlich ist, da sie ihn nur am Rande der Markierung  nutzen können, weil sie durch das starke Gefälle, das weit über Norm ist, in die Gosse gezogen werden?

Zum Schluss eine Bemerkung zum Umweltschutz:

Sie haben den Gehweg an der Straße an den „Seen“ als dauerhaften Parkplatz eingerichtet, ohne einen Bewilligungsbescheid bei der Wasser-  und Naturschutzbehörde einzuholen (Quelle untere Naturschutzbehörde).

Wenn man bedenkt, dass für ein zweitägiges  Oldtimertreffen Vorkehrungen getroffen werden müssen, ist das schon seltsam.

Diese Zustände in Bad König erinnern stark an vergangene Feudalherrschaften, Herr Bürgermeister. Diese Thematik gehört in eine Stadtverordnetenversammlung, damit zur Sicherheit der Fußgänger die Sache entschieden werden kann.

H.P. Ries, Bad König

 

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