Keine Veröffentlichung der Pressemeldung des DGB vom 17.05.21

von Anke Dobler

Keine Veröffentlichung der Pressemeldung des DGB vom 17.05.21

Wir von der Redaktion odenwald.aktuell.com haben aus gegebenem Anlass entschieden, an dieser Stelle weder die Presseerklärung des DGB vom 17.05.21 zu veröffentlichen. Auch eine Veröffentlichung des Offenen Briefs der Initiative “Odenwald gegen Rechts” vom 17.05.21 sowie Pressemeldung der SPD Erbach zur Entscheidung des Stadtparlaments Erbach, künftig nicht mehr bei der Bürgerinitiative Odenwald gegen Rechts mit machen zu wollen,  entfällt daher an dieser Stelle.

Da wir redaktionell alleine das Ansinnen dieser Organisationen bzw. der SPD Erbach, Bürgermeister Traub zur Rückkehr in die Bewegung durch öffentlichen Druck bewegen zu wollen für inhaltlich schwer bedenklich erachten.

So ist das an den Tag gelegte “Rechtsverständnis” von unseren demokratischen Werten wie z.B. politische Meinungsvielfalt statt der von ihnen gezeigten “Meinungseinfalt” dieser drei Gruppierungen Anlass für uns, diesbezüglich über sie keine Berichterstattung zu diesem Thema zu veröffentlichen.

Wer in einer Demokratie die politische Meinungen anderer nicht aushält, sondern nur die eigene politische Auffassung zu einem Thema als die “Ultima Ratio” anerkennen will, handelt aus unser Sicht selbst undemokratisch. Es muss aus unserer Ansicht ein politisch sachbezogener Meinungsaustausch mit allen Parteien, Verbänden, Initiativen oder Bürgern möglich sein.

Wer aber nur seine eigenen politischen Ansichten als die einzig Wahre ansieht, handelt ironischerweise genauso so, wie diejenigen, denen diese 2 Verbände und die SPD Erbach es eigentlich vorwerfen. Wir halten es diesbezüglich daher an dieser Stelle für notwendig, entsprechend Haltung zu zeigen und sich gegen eine solch diktatorisch anmutende politische Haltung als Online-Redaktion zu verwahren.

Auch wir als Online-Zeitung sind gehalten, neutral nach allen Seiten zu berichten.

Die Kampagne, die der DGB und die Initiatve Odenwald gegen Rechts hier aber mit Macht nur in eine ihnen genehme Richtung lenken möchten, lehnen wir entschieden ab. Solange also der DGB sowie Odenwald gegen Rechts dermaßen einseitig politisch aufgestellt sind, werden wir darüber nicht berichten. Um ihnen diesbezüglich keine weitere Plattform zu bieten.

Ja zu politischer “Meinungsvielfalt” und Nein zur undemokratischen politischen “Einfalt” ist dabei unsere Devise.

Im Übrigen sind wir der Auffassung, dass gerade der DGB hier sich auf ihre eigentliche Kernkomptenz zurückbesinnen sollte, nämlich die Vertretung der Rechte von Arbeitnehmern.

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