Ferienspiele der Stadt Bad König

von Michael Dobler

Ferienspiele der Stadt Bad König

Ich fasse mich eigentlich gern kurz, aber zu diesen Ferienspielen muss ich der Teilnehmer und der Betreuer wegen ein paar Worte mehr verlieren.

Gewöhnlich beginne ich mit den Vorbereitungen für die Spiele schon im Spätherbst des vorhergehenden Jahres. Dieses Mal erhielt ich den Auftrag zur Ausrichtung coronabedingt erst im späten Frühjahr. Wie sich die Pandemie entwickeln würde, und ob man Ferienspiele würde durchführen können, wusste niemand vorherzusagen.

Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Die Ideen sprudelten mir nur so von allen Seiten entgegen und aus diesen zahlreichen Ideen entwickelten sich feste Zusagen und Planungen.

Und die wichtigsten Personen bei Ferienspielen überhaupt, die Betreuer, waren auch plötzlich vorhanden. Sie hatten sich diese eine Woche irgendwie freige- schaufelt von anderen Terminen und Vorhaben. Damit waren die Spiele gerettet!

Vom Naturschutzzentrum Odenwald in Kimbach (Kai Teubner) kam das Angebot zu einem ökologischen Spaziergang, der durch den Kimbacher Auewald, ein Eichen- und ein Kiefernwäldchen, durch trockene und feuchte Wiesen führte, immer mit Blick auf die sehr unterschiedlichen Standortbedingungen der einzelnen Baum- und Pflanzenarten. Die Beobachtungsgabe der Kinder wurde geweckt und geschickt mit neuem Wissen verknüpft.

Es folgten interessante, spannende und einmalige Halbtags- oder Ganztags- angebote, wie etwa

„Das Dings vom Dach“, unter der Regie der Jugendwerkstätten Odenwald, wunderbar dargebracht von Herrn Reinhold Nisch vom Heimat- und Geschichtsverein, Bad König

– ein lustiger Spielenachmittag in den Kurparkwiesen, zusammengestellt von den wirklich großartigen Betreuern der diesjährigen Ferienspiele,

– ein Tag im Alexanderbad in Erbach,

– ein Orientierungslauf im und um den Kurpark und – als krönender Abschluss-

– eine Fahrt in den liebenswerten und überschaubaren Heidelberger Zoo.

Für die leckere Verpflegung am Montag, am Dienstag und am Donnerstag sorgte in bewährter Weise die Metzgerei Schlössmann, Bad König für den Transport das Busunternehmen Wissmüller, Michelstadt.

Die Stadt Bad König dankte dem Betreuerteam und der Organisatorin für ihren außerordentlichen und ehrenamtlichen Einsatz mit einer Freikarte für die Therme. Die Kinder und Eltern bedankten sich für die liebevolle Betreuung mit langanhaltendem Applaus und Umarmungen. Es war deutlich zu spüren, dass dieser Abschied bei Kindern und Betreuern etwas Wehmut hervorrief.

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