Bürgermeisterwahlen in Erbach und Oberzent: Politische Vielfalt und Unabhängigkeit der Kandidaten im Fokus

von Anke Dobler
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Die Bürgermeisterwahlen in Erbach versprechen eine fesselnde politische Auseinandersetzung, wenn der 67jährige amtierende Amtsinhaber Peter Traub von seinem Herausforderer Eric Engels herausgefordert wird. Der Wahltag am 25. Februar 2024 verspricht eine bedeutende Entscheidung für die Bürgerinnen und Bürger von Erbach.

Peter Traub, der derzeitige Bürgermeister, hat mit von Eric Engels, einem neunundfünfzigjährigen CDU-Mitglied,einen interessanten Gegenkandidaten. Er tritt zur Bürgermeisterwahl als unabhängiger Kandidat an. Erwartungsgemäß wird er von seiner Partei während des recht kurzen Wahlkampfs dabei tatkräftig unterstützt, am Wahltag als Sieger in das Rathaus einzuziehen.

Die politische Landschaft in Erbach könnte sich durch diese Wahlen grundlegend verändern. Traub, der bisher seine Verwaltungserfahrung unter Beweis stellen konnte, sieht sich nun einem Herausforderer gegenüber, der sowohl parteipolitische Bindungen als auch die Unabhängigkeit als Stärke ausspielt. Die Fragen, die die Wählerinnen und Wähler bewegen, drehen sich dabei um lokale Angelegenheiten, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Themen.

Peter Traub war zudem während seiner Amtszeit in Teilen der Bevölkerung während der aktiven Corona-Pandemie in 2021 keineswegs unumstritten und einige ortsansässige Unternehmen hatten mit dem Rathauschef auch entsprechende auch z. Teil öffentliche Auseinandersetzungen. Wie z.B. Alexander K., der eine alteingesessene Odenwälder Landbäckerei mit ehemals 3 Filialen und dem Cafe Zeitlos betrieben hatte und der von Peter Traub öffentlich als der „Reichsbürgerszene zugehörig „in einem Interview mit einem unserer Mitbewerber bezeichnet wurde.

Die Auseinandersetzungen mit dem Unternehmer Alexander K., aber vor allem das Handling von Rathauschef Peter Traub mit ihm hatte seinerzeit in Erbach bei vielen Bürgern negative Furore gemacht und sicherlich auch- was die Stimmung betrifft – zumindest zeitweilig für schlechte Stimmung  in Teilen der Bevölkerung gesorgt.

In Oberzent hingegen scheint die Situation entspannter zu sein. Der amtierende Bürgermeister Christian Kehrer, der parteilos ist, hat bis jetzt keinen offiziellen Gegenkandidaten. Dies könnte auf eine breite Zustimmung seiner bisherigen Amtsführung hindeuten oder auch auf eine politische Landschaft, die weniger umstritten ist als in Erbach.

Die Bürgerinnen und Bürger in Oberzent werden somit möglicherweise einen klaren Weg für die Zukunft ihres Ortes wählen können, während in Erbach eine vielschichtigere Entscheidung bevorsteht. In beiden Städten sind die Wählerinnen und Wähler sind aufgerufen, sich über die jeweiligen Positionen der Kandidaten zu informieren und aktiv an der Wahl teilzunehmen, um die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.

 Es liegt an den Wählern, die Richtung zu bestimmen, in die ihre Gemeinden sich entwickeln werden.

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